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Nationalpark Kurschskaja Kossa

Bereits Ende der 1980er-Jahre wurde der Nationalpark Kurschskaja Kossa gegründet. Die großflächig bewaldete Schutzzone nimmt einen Großteil der südlichen Nehrung ein und erstreckt sich von der litauischen Grenze bis zum Seebad Selenogradsk (Cranz). Der südliche Teil der Nehrung ist etwas ursprünglicher und stärker bewaldet als der nördliche Konterpart.

Im Park gelten strenge Regeln: Offenes Feuer, Zelten, Rauchen, das Befahren von Waldwegen und das Pflücken von Pflanzen ist nicht erlaubt. Ein Bad in der Ostsee sollte man nur an den ausgewiesenen Stränden nehmen, im Haff überhaupt nicht. Besucher sollten auf Schilder achten und sich in den jeweiligen Schutzzonen an die entsprechenden Verhaltensregeln halten.

Von Süden kommend muss am Schlagbaum bei Selenogradsk eine Abgabe gezahlt werden – für ein Auto betragen die Kosten derzeit etwa 8 Euro.

Im Grenzbereich ist es verboten, die Nehrungsstraße zu verlassen. Da die Kontrollen scharf sind, sollte man sich unbedingt daran halten.