*** / Nida / Litauen
Nida (Nidden)
Beschauliche Fischerkaten, das ruhig liegende Kurische Haff, weite Kiefernwalder, die rauschende Ostsee mit einem scheinbar endlosem weissen Sandstrand und natürlich die berühmte Hohe Düne; Nidden (lit. Nida)lockt mit allen Schönheiten der Kurischen Nehrung. Lassen Sie sich verzaubern und lernen Sie diese einmalige Landschaft lieben...
Unsere Hotels in Nidden (Nida)
Sehenswürdigkeiten in Nidden (Nida)
Das Thomas Mann Haus
Das Thomas-Mann-Haus, (Skrudzdynes gatve 17) ist heute ein kleines Museum. Das Gebäude wurde im typischen Stil der Nehrung (Reetdach, verzierte Windbretter und weiße Fensterläden) erbaut und in den letzten Jahren liebevoll restauriert. Es beherbergt heute neben einem Lesesaal eine kleine Ausstellung und eine Gedenkstätte für Thomas Mann. (Öffnungszeiten: täglich außer Montag und Dienstag 11:00 - 18:00 Uhr).
Unterhalb vom Thomas-Mann-Haus gelangt man an der Pamario gatve zur Kirche. Die 1888 geweihte Kirche fand während der Sowjetherrschaft als Heimatmuseum Verwendung. Recht Sehenswert ist der neben der Kirche gelegene alte Friedhof. Die Namen der Verstorbenen sind hier auf an Kreuzen befestigten Holzscheiben eingraviert.
Fischerkaten
Im Ortskern von Nida (Nidden) befinden sich noch heute mehr als 50 alte Fischerkaten, von den viele Denkmalgeschützt sind und sich ihre Ursprünglichkeit erhalten haben. Oftmals stehen sie inmitten kleiner, von niedrigen, bunten Holzzäunen eingefassten Gärten. In einem dieser Häuser ist das Ethnographische Museum, Nagliu gatve 4 untergebracht. Das leuchtend blaue Haus mit dem alten Fischerkahn im Vorgarten ist nicht zu verfehlen. Das kleine Museum gewährt einen hübschen Einblick in das Leben der Haffischer im alten Nida. (Öffnungszeiten: täglich außer Montag und Dienstag 11:00 - 19:00 Uhr).
Die große Düne
Nicht versäumen sollte man eine Wanderung auf die Große Düne. Südlich des Ortskerns von Nida (Nidden) führt ein Weg durch einen kleinen Kiefernwald und über eine parkartige Fläche auf die Große Düne, die zu einer der höchsten Europas zählt, zu. Über einen steilen Weg aus Treppen und Holzbrettern gelangt man auf die erste Düne, von der aus man einen wunderschönen Blick auf Nidden, das Haff und bei gutem Wetter auf das gegenüberliegende Memeldelta hat. Folgt man dem Weg weiter auf der anderen Seite der Düne hinunter gelangt man in das Tal des Schweigens. Von hier aus sieht man nichts anderes als Sand und Himmel und kann sicher nachvollziehen, wie dieses Gebiet den Beinamen „Litauische Sahara“ erhalten konnte.
Die Grenze zur Enklave Kaliningrad
Nur wenige Kilometer südlich von Nida (Nidden) liegt die Grenze zur Enklave Kaliningrad (Königsberg). Ein Besuch in der Vogelwarte Rositten, den Seebädern Cranz, heute Selenogradsk oder Rauschen, Svetlogorsk oder gar Königsberg selber bietet sich an. Beachten Sie aber, dass Sie hierfür ein Visum der GUS für die Enklave Kaliningrad benötigen.











