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Gesundheitsfragen

Die Gesundheitsversorgung auf der russischen Seite der Kurischen Nehrung ist mager. Für eine Apotheke und eine allgemeinärztliche Versorgung muss man in der Regel nach Selenogradsk (Cranz) am südlichen Ende der Nehrung fahren. Für schwerwiegendere Beschwerden steht ein Krankenhaus in Kaliningrad (Königsberg) zur Verfügung.

Bei Behandlung in einem privaten Krankenhaus (wo die medizinische Versorgung in der Regel besser ist als in staatlichen Einrichtungen) wurden nach Auskunft des Auswärtigen Amtes in der Vergangenheit Vorauszahlungen in bar oder per Kreditkarte verlangt. Reisende, die auf Medikamente angewiesen sind, sollten sich vorab mit dem Nötigsten ausstatten. Außerdem gehören ein guter Mücken- und Zeckenschutz sowie ein guter Sonnenschutz in die Reiseapotheke.

Auch sollte man über eine Impfung gegen die durch Zecken übertragbare Krankheit FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) nachdenken und sich dazu vom Hausarzt beraten lassen. Urlauber sind bereits für die Visums-Beantragung verpflichtet, eine gültige und von der Russischen Föderation akzeptierte Auslandsreisekrankenversicherung nachzuweisen.