Category: Allgemein

Anreise

Wer auf die Kurische Nehrung reisen möchte, hat verschiedene Möglichkeiten – per Fähre, Flug oder über Land, von Süden (Russland/Exklave Kaliningrad) oder von Norden (Litauen) kommend. Es geht zunächst auf das litauische Festland. Mit der Fähre Die Fähranreise ist mit der Fähre über Klaipeda möglich, dies ist der größte Fährhafen Litauens. Es bestehen Verbindungen mit …

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Nationalpark Kurschskaja Kossa

Bereits Ende der 1980er-Jahre wurde der Nationalpark Kurschskaja Kossa gegründet. Die großflächig bewaldete Schutzzone nimmt einen Großteil der südlichen Nehrung ein und erstreckt sich von der litauischen Grenze bis zum Seebad Selenogradsk (Cranz). Der südliche Teil der Nehrung ist etwas ursprünglicher und stärker bewaldet als der nördliche Konterpart. Im Park gelten strenge Regeln: Offenes Feuer, …

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Morskoje

Morskoje (früher Pillkoppen) ist der nördlichste Ort der russischen Seite der Kurischen Nehrung. Es ist vermutlich das ursprünglichste aller Nehrungsdörfer und lohnt daher einen Ausflug. Pillkoppen musste im Laufe der Geschichte mehrere Rückschläge einstecken: Nicht nur die Pest machte dem Ort und seinen Bewohnern im 17. Jahrhundert das Leben schwer, auch die Wanderdünen waren unbarmherzig …

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Rybatschi

Rybatschi (früher Rossitten) hat eine recht lange Besiedlungsgeschichte. Etwa im 14. Jahrhundert gab es hier eine Burg, später ein Ordenshaus mit angeschlossenem Gestüt, einer Burgkapelle und einer Ziegelei. In der Nähe befand sich eine Siedlung. Aufgrund des guten Bodens wurde bei Rossitten Landwirtschaft betrieben, es lebten aber auch schon damals Fischer hier. Zwar haben die …

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Lesnoje

Die Besiedelungsgeschichte von Lesnoje (früher Sarkau) reicht bis in das 15. Jahrhundert zurück, als sich in der Nähe der heutigen Dorfstelle erste Fischer, die Kuren, ansiedelten. Vorerst war der Ort vor den Wanderdünen geschützt, dennoch musste er im Laufe der Geschichte wegen der Sandverwehungen zweimal umgesiedelt werden. Flugsand zerstörte zudem die Felder, die zur Landwirtschaft …

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Selenogradsk

Selenogradsk (früher Cranz) hat etwa 13.000 Einwohner und war in schon in vergangenen Zeiten ein beliebtes Reiseziel. Es war der bedeutendste und mondänste Badeort der Küste Ostpreußens und durch eine Bahnverbindung seit 1885 an Königsberg angeschlossen. Von der glanzvollen Zeit des alten Cranz ist nicht mehr viel übrig geblieben, es verlor an Bedeutung, Gebäude verfielen. …

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Russland

Hier finden Sie die Orte Selenogradsk, Lesnoje, Rybatschi, Morskoje, Nationalpark Kurschskaja Kossa auf der russischen Seite.

Nationalpark Kursiu Nerija

Der Nationalpark Kursiu Nerija auf der litauischen Seite der Nehrung besteht seit der Unabhängigkeit Litauens im Jahr 1991. Es gibt zwei offizielle Besucherzentren: Eines in Nida, im Sommer steht ein weiteres in Smiltyne zur Verfügung. In Klaipeda, Nida und Juodkrante gibt es außerdem allgemeine Touristeninformationszentren. Der Zugang zum Park ist nur gegen Gebühr erlaubt. Bei …

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Nida

Die ehemalige Künstlerkolonie Nida (früher Nidden) ist der Hauptort der Nehrung. Im Sommer kommen zahlreiche Besucher her und genießen die fast mythische Atmosphäre der Umgebung, die herrliche Dünenlandschaft und den schönen Ostsee-Strand. Trotzdem strahlt der Ort auch dann eine erholsame Ruhe aus. Nida ist hübsch anzusehen: Bunte Fischerhäuschen, hübsch bepflanzte Gärten, eine neu gestaltete Promenade, …

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Preila

Genau wie Pervalka entstand auch Preila (Preil) durch eine Umsiedlung. 1850 ließen sich hier die Bewohner von Nagliai (Neegeln) und Karvaiciai (Karwaiten) nieder, ihre Dörfer waren vom Sand verschüttet worden. Zwischen den Dörfern Pervalka und Preila befindet sich die Karvaiciai-Düne, sie verschüttete einst das gleichnamige Dorf Karvaiciai. Sie befindet sich etwa 1,5 km nördlich von …

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