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Allgemeines

Litauen_Kurische_Nehrung_Det

Blick auf die Hohe Düne

Die Kurische Nehrung ist ein Reisetraum vieler: Die einzigartige Dünenlandschaft und luftige Kiefernwälder locken mit ihrer fast magischen Atmosphäre, hübsche Fischerdörfer verzaubern mit bunten Holzhäuschen und blumigen Vorgärten. Eigentümliche Orte wie der Hexenberg in Juodkrante oder der Kurenfriedhof in Nida wirken fast ein wenig mystisch. Schon Künstler wie Thomas Mann, Max Pechstein oder Ernst Mollenhauer wussten die inspirierende Atmosphäre der Nehrung zu schätzen. Sie vereint Erholung mit Kultur, Geschichte und Naturerlebnis.

Namensgeber der Kurischen Nehrung sind die Kuren, ein baltisches Volk, das vor allem die Küste bis nach Lettland hinauf siedelte. Die Kuren galten als ein raues Volk, das von und mit dem Meer lebte. Die meisten von ihnen lebten vom Fischfang. Vor allem für ihre Bootsbaufertigkeiten waren sie bekannt. Zeugen ihrer heidnischen Religion kann man noch heute auf dem Friedhof von Nida bewundern – die Kurentafeln, die alten Grabmale der Kuren.

Der litauische Teil der Kurischen Nehrung bietet alles, was ein Urlauberherz begehrt: Feriendomizile, Restaurants und Cafés, Souvenirläden, schöne Strände und interessante Museen. Der russische Teil der Nehrung ist ebenso sehenswert, touristisch jedoch weniger gut erschlossen. Aber auch hier gibt es Hotels und Pensionen, Geschäfte und Restaurants, wunderschöne Strände und einsame Dünen. Seit 2000 gehört die Kurische Nehrung zum UNESCO-Welterbe.